Archiv der Kategorie: Gedanken

Die Geschichte mäandert

Ich schreibe noch immer am ersten Entwurf und lasse mich einfach treiben. Folge meinen Figuren wohin sie wollen und lasse mich mitreißen, wenn sie etwas entdecken. Alles ist wichtig und lauter interessante Sachen geschehen. Eine Geschichte schreiben, hat auch immer etwas mit begreifen zu tun. So schrieb meine liebe Freundin Gudrun neulich darüber, dass sie das Nadelbinden, eine Art Wikinger-Häkeln entdeckt hat. Fand ich sofort spannend und nun habe ich mir eine passende Nadel bestellt und werde es testen. Denn ein Teil meiner Geschichte spielt in einer Welt, in der vieles manuell gefertigt wird und wo ich mir sehr gut vorstellen kann, dass diese Technik dort bei der Fertigung von Kleidung eine Rolle spielt. 

Ansonsten geht es schleppend aber stetig voran. Ich lasse mich nicht hetzen, dafür habe ich viel zu viel Spaß mit Isa und Konsorten. 

Der magische Ort

Wenn man gerne Fantasy liest, geschieht es, dass man sich oft in exotischen Welten tummelt.  Die schottischen Highlands, Irland oder gar das Auenland sind die Schauplätze des magischen Geschehens. Natürlich gibt es da auch die urbane Variante und die Handlung ist in London oder New York angesiedelt. Das ist alles recht fein, aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Ich wohne in Kiel und seit frühster Kindheit ist die Ostsee mein Seelenort, ja mein magischer Platz im Universum. Also liegt es doch nahe das Setting für einen Roman hier in der Gegend anzusiedeln. Inspiration geben nicht nur die Landschaft und das Meer, sondern auch die Geschichten die hier zu Hause sind. So ist mir die Idee zu Tore gekommen und in diesem Blog möchte ich ein wenig über den Entstehungsprozess schreiben.

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