Die Geschichte mäandert

Ich schreibe noch immer am ersten Entwurf und lasse mich einfach treiben. Folge meinen Figuren wohin sie wollen und lasse mich mitreißen, wenn sie etwas entdecken. Alles ist wichtig und lauter interessante Sachen geschehen. Eine Geschichte schreiben, hat auch immer etwas mit begreifen zu tun. So schrieb meine liebe Freundin Gudrun neulich darüber, dass sie das Nadelbinden, eine Art Wikinger-Häkeln entdeckt hat. Fand ich sofort spannend und nun habe ich mir eine passende Nadel bestellt und werde es testen. Denn ein Teil meiner Geschichte spielt in einer Welt, in der vieles manuell gefertigt wird und wo ich mir sehr gut vorstellen kann, dass diese Technik dort bei der Fertigung von Kleidung eine Rolle spielt. 

Ansonsten geht es schleppend aber stetig voran. Ich lasse mich nicht hetzen, dafür habe ich viel zu viel Spaß mit Isa und Konsorten. 

Plotten

Früher dachte ich immer, plotten ist etwas, das anderen passiert. Früher habe ich aber auch hauptsächlich Kurzgeschichten und vielleicht mal ein Novellchen geschrieben. Diesmal wird es ja ein wenig umfangreicher und Bedarf einiges an Planung, da die Handlung auf verschiedenen Ebenen spielt und das Personal recht umfangreich ist. Zu diesem Zwecke habe ich mir Writer`s Café besorgt. 

Früher habe ich mit Papyrus Author geschrieben, eine wahrlich gute Autorensoftware, die ich nicht genug loben kann. Leider läuft sie unter Linux nicht stabil und man muss dauernd nachinstallieren, ganz zu schweigen, dass so einige Funktionen nicht rund laufen. Aber das nur am Rande. Es soll Leute geben, die es hinbekommen haben, ich jedenfalls nicht, vielleicht habe ich zu wenig Ahnung, ganz sicher habe ich keine Lust mehr, mehr Zeit daran zu verschwenden ein Programm am Laufen zu halten, als zum Schreiben. So also Writer`s Café. Ich kenne das Programm schon seit Jahren, fand es aber immer sehr umständlich und, da ich früher nicht geplottet habe, unnötig. Denn es ist ja keine Schreibsoftware, sondern eher eine Projektplanung. Geschrieben wird in Libre Office. 

Diesmal war ich fest entschlossen mich auf das Abenteuer einzulassen und mich mit dem Programm auseinanderzusetzen. Es gefällt mir. Noch immer plotte ich nicht all zu weit Voraus, aber es ist gut die Datenbank für Charaktere, Orte, Beschreibungen und das Storyline Werkzeug zu nutzen. 

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Der magische Ort

Wenn man gerne Fantasy liest, geschieht es, dass man sich oft in exotischen Welten tummelt.  Die schottischen Highlands, Irland oder gar das Auenland sind die Schauplätze des magischen Geschehens. Natürlich gibt es da auch die urbane Variante und die Handlung ist in London oder New York angesiedelt. Das ist alles recht fein, aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Ich wohne in Kiel und seit frühster Kindheit ist die Ostsee mein Seelenort, ja mein magischer Platz im Universum. Also liegt es doch nahe das Setting für einen Roman hier in der Gegend anzusiedeln. Inspiration geben nicht nur die Landschaft und das Meer, sondern auch die Geschichten die hier zu Hause sind. So ist mir die Idee zu Tore gekommen und in diesem Blog möchte ich ein wenig über den Entstehungsprozess schreiben.

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